Veganes Abendessen im Zeughaus!

Hallo alle miteinander! Da beim letzen veganen Café einige Menschen gefragt haben, ob es denn möglich sei auch mal was defitges anzubieten, haben sich ein paar Menschen zusammengetan und organisieren jetzt das erste „vegane Abendessen“!!!

Stattfinden soll das ganze wieder im Zeughaus Passau und wird gegen 18Uhr beginnen!(www.zeughaus-passau.de/, http://www.facebook.com/zeughaus.jugendzentrumpassau)

In diesem Sinne wollen wir uns am 19.11.13(DIENSTAG) um 18Uhr zum veganen Abendessen im Zeughaus treffen!                                                                                    Wer sich nicht auskennt, schaut einfach mal ins Zeughaus rein und ihr werdet uns schon finden, versprochen!

Für euch heißt dies jetzt: Schürze und Kochmütze auf und rein ins Back-/Kochvergnügen. Dann könnt ihr vorwiegend deftige (vegane) Snacks (und viiieeel Hunger) mitbringen! Die mitgebrachten leckereien wollen wir dann wie immer auch gemeinsam verspeisen.

Und nochmal zur Erinnerung für alle die das erste Mal kommen und auch für alle anderen: Eine Orgagruppe wird sich um die Rahmenbedingungen (Geschirr, Besteck, usw.) kümmern! Alle anderen können Aufstriche, Aufläufe, Aufschnitt, Schnittchen und alles andere leckere vegane Essen mitbringen. Natürlich wirds auch wieder die ein oder andere Kanne Tee geben und Kaltgetränke könne im Zeuhghaus erworben werden! Dann ist der schwerste Teil schon vorbei, denn jetzt treffen wir uns alle zum verspeisen des mitgebrachten Essens, zum trinken und zum quatschen! Spätestens, wenn es nach “Aufbruch” aussieht, wird eine Spendendose rumgegeben, in der jede*r etwas Geld reinwerfen kann (zur deckung der Kosten)!

Am besten bringt ihr noch gute Laune und Hunger mit, dann kann auch nix mehr schief gehen!

GO VEGAN!

Lesung im Café Unterhaus!

Lesung am Montag den 28.10. mit/von Martin Sudermann aus dem (Anti-)Atomkraft-Krimi XXX(Beginn 20Uhr)!

Zum Buch: „November 2010. Zwei Tage nach einem von heftigen Auseinandersetzungen begleiteten Castor-Transport wird die Leiche eines Demonstranten im Wendland
entdeckt. Holger Becker, 54 Jahre alt, soll in einem knöcheltiefen Bach ertrunken sein.
Seine Freunde glauben keine Sekunde an diese Geschichte. Auch der Journalist Thomas Krüdewagen ist tief erschüttert, als er vom Tod seines alten Genossen
und Freundes hört. Auf der Beerdigung beschließt er, dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Thomas’ Recherchen in der Bewegung, der er selbst vor Jahren den Rücken gekehrt hat, erweisen, dass Holger all die Jahre aktiv war und sich mächtige Feinde
gemacht hat: BKA, Staatsschutz und nicht zuletzt den Energiekonzern WEAG. Aber die bringen doch niemanden um. Das sind doch irre Verschwörungstheorien.
Wir leben doch nicht in den Siebzigern. Nur – wer war es dann?“

Autor: Martin Sudermann lebt in Köln, ist Autor und Aktivist.
xxx ist sein zweiter Krimi, das Debüt »Mordsgeschäfte « mit dem Ermittler Thomas Krüdewagen erschien 2012 ebenfalls im Sutton-Verlag.

Prozess in Straubing!

Wie ihr bestimmt mitbekommen hab, war am Donnerstag der Prozess gegen 4 Tierrechtsaktivist*innen in Straubing!
Hier für alle die es interessiert ein kleiner Pressespiegel:
http://archiv.donautv.com/news/auftakt-gerichtsprozess-gegen-radikale-tierschuetzer-s.html

http://mastanlagenwiderstand.blogsport.de/2013/10/26/urteil-ohne-verurteilte/

http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1087547_Wiesenhof-Prozess-in-Straubing-Richter-laesst-Zuschauersaal-raeumen.html

http://www.regio-aktuell24.de/angeklagter-tierschutzaktivist-zum-richter-halt-doch-du-den-mund-73587/

Prozess gegen Tierrechtsaktivist*innen in Straubing!

Morgen, am 24.10.2013, ist es soweit:

Der Prozess gegen Tierrechtsaktivist*innen in Straubing beginnt!
Deswegen gibt es eine Solikundgebung vor dem Amtsgericht in Straubing ab 11:30 Uhr!
Weiter wird die Öffentliche Verhandlung am 24.10.2013 um 13.30 Uhr im Amtsgericht Straubing Saal 229/ II/ 2.OG stattfinden!

Also schaut vorbei und unterstützt die Aktivist*innen vor Ort!

more Infos:
https://www.facebook.com/mastanlagenwiderstandbuendnis
http://mastanlagenwiderstand.blogsport.de/

aktuelle Presse:
http://www.scharf-links.de/47.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=39726&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=b9e8f3f440

http://www.idowa.de/lokales/artikel/2013/10/22/wiesenhof-blockade-nachspiel-vor-gericht/522875.html#

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/straubing/regionales/Wiesenhof-Betonierer-stehen-in-Straubing-vor-Gericht;art1169,206843

Hunger Strike Solidarity Action!

Um auf den momentan am Brandenburger Tor, Berlin, stattfindenden Hunger- und Durststreik zahlreicher Geflüchteter aufmerksam zu machen und unserer Solidariät mit ihnen zu bekunden, wollen wir in der Passauer Innenstadt gemeinsam ein Zeichen setzen!

Bereits seit zehn Tagen verweigern um die 30 Non-Citizens („Nicht-Bürger_innen“) die Nahrungsaufnahme; heute, am 18.10. ist bereits der fünfte Tag, an welchem sie darüber hinaus keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen.

Obwoh bereits viele der Non-Citizens z.T. sogar schon mehrfach kollabierten und sich die Lage natürlich mit jedem Tag und jeder Stunde zuspitzt, wird der legitime Hilferuf des Hunger- und Durststreiks nicht nur einfach nicht gehört; verantwortliche Politikerinnen und Politiker verstecken sich und ignorieren den Protest: Bis zum heutigen Tag gab es weder Gespräche noch Gesprächsangebote, noch nicht einmal einen „Besuch“.

Dieses Verhalten ist besonders vor dem Hintergrund von Lampedusa beschämend und feige!

Daher wollen wir am SAMSTAG, den 19.10. ab 12Uhr mit einer Aktion vor der Stadtgalerie (Bahnhofstraße/Nähe Ludwigsplatz) unsere Solidariät bekunden und zeigen, dass wir diese verzweifelten Menschen und ihre berechtigen Forderungen unterstützen.

Wenn Du mitmachen oder dich weitergehend informieren möchtest, komm einfach vorbei!

Für weitere Infos siehe:
http://refugeestruggle.org/   http://passauerbuendnis.de/

Statement der durststreikenden Non-Citizens, Berlin

„…Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.
Ihr seht unser unendliches Vertrauen, welches aus den Rechten entsteht, die uns vorenthalten werden sowie die, euch nicht vertrauten Schmerzen, welche uns hierher gebracht haben.

Ihr habt uns dazu gebracht, die Straße als unsere Festung zu wählen, um unseren systematischen Tod zurückzuweisen und für die Erlangung unserer Rechte zu kämpfen. Wir glauben daran, dass auf diesem Weg der „Widerstand“ die einzige Möglichkeit für alle unterdrückten Menschen dieser Welt ist…“

more Infos:
http://refugeestruggle.org/
http://passauerbuendnis.de/

Nichtkommerzieller Veranstaltungsort „H5“ in Regensburg

Die H5 ist ein alternativer, nichtkommerzieller Veranstaltungsort in Regensburg, der vom Scants of Grace e.V. betrieben wird.

Aufgrund behördlicher Genehmigungsprobleme steht die H5 nun kurz nach der Eröffnung bereits wieder vor dem Aus.

Zwei Tage : Ohne Schnupftabak haben auf ihrer Homepage eine Unterschriftenaktion gestartet, bei der ihr euch als Einzelperson oder Gruppe (Band, Verein etc.) solidarisch mit der H5 und dem Trägerverein zeigen könnt.

more Infos:

 

http://www.h5-regensburg.de/

Solidarität mit Tierrechtsaktivist*innen!

Wir haben vor einigen Wochen ein Konzert veranstaltet an dem das Aktionsbündnis „Mastanlagen?Widerstand!“ einen Infostisch aufbaute. Nun erhielten wir folgenden Solidaritätsaufruf den es zu verbreiten gilt:

– Aufruf zur Solidarität! –

Die Justiz versucht die Tierausbeutungsindustrie zu schützen –
Prozess gegen mutmaßliche Schlachtfabrikblockierer_innen in Straubing

Öffentliche Verhandlung
am 24.10.2013 um 13.30 Uhr
im Amtsgericht Straubing Saal 229/ II/ 2.OG

Vier angeklagten Tierbefreiungsaktivist_innen wird vorgeworfen, sich an der Blockade der Wiesenhofschlachtfabrik in Bogen bei Straubing am 09.März
2013 beteiligt zu haben, indem sie sich an mehrere Betonfäßer ketteten. Die Vorwürfe gegen die Aktivist_innen lauten jetzt – sieben Monate später – u.a. „Nötigung“ und „Hausfriedensbruch“.

Besonders auffallend ist hier, dass die mutmaßlichen Blockierer_innen mit dem Vorwurf der Nötigung verurteilt werden sollen: „Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu
einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2)Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.“, so heißt es jedenfalls im Strafgesetzbuch. Wenn es sich also im Prozess gegen die Tierbefreiungsaktiven um die Frage der Verwerflichkeit drehen soll, wird es sich aber um viel mehr drehen müssen, als um einen Gesetztestext. Ist es denn verwerflicher, Millionen leidfähige Individuen auf engsten Raum in ihren eigenen Kot einzusperren, sie mit Antibiotika vollzupumpen,
weil sie ansonsten die 40-tägige Mast nicht überleben würden, um sie anschließend am Fließband von Menschen, die teilweise nicht mehr als 3 € die Stunde bekommen, töten zu lassen – wie es der Konzern Wiesenhof macht?
Oder ist es verwerflicher, sich dieser Ausbeutungsmaschinerie direkt in den Weg zu stellen? Eine angeklagte Aktivistin kommentiert die vorherrschende Situation so:
„Ich finde dieses System so verquer, in dem das Töten so vieler Tiere an der Tagesordnung ist, als völlig normal und legal akzeptiert wird. Menschen aber, die darauf aufmerksam machen, was da Schreckliches vor sich geht – das Ablaufen solcher ‚Qualapperate‘, wie Schlachtfabriken es sind, – unterbrechen wollen und sich wünschen, solche gäbe es nicht mehr, dagegen mit staatlicher Repression überzogen werden.“

Seid solidarisch mit den angeklagten Tierbefreiungsaktivist_innen, kommt zum Prozess, begleitet ihn kritisch und macht darauf aufmerksam!

Hintergrund:
Am 09. März 2013 blockierten sieben Aktivist_innen und zwei Dutzend Unterstützer_innen des Aktionsbündnisses MASTANLAGEN WIDERSTAND für circa sechs Stunden Wiesenhofs Schlachtfabrik in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen). Einige der Tierbefreiungsaktiven blockierten zwei Eingangstore und eine Feuerwehrzufahrt, indem sie sich mit Bügelschlößern an ein Tor ketteten und in Betonfässern festgekettet vor die Einfahrt legten. Eine weitere Aktivistin erkletterte ein mehrere Meter hohes Tripod – eine Metalldreibein – direkt vor dem Hauptzufahrtstor der Schlachtfabrik.

„In ganz Deutschland sollen in Zukunft über 800 Hühnermastanlagen gebaut werden oder befinden sich bereits im Bau. Damit will Wiesenhof seinen Status als führender Geflügelkonzern aufrecht erhalten und produziert eine wirtschaftliche Verdrängung anderer Unternehmen. Weil Tiere, Menschen und Umwelt in diesem vom Markt gesteuerten System keinen Platz haben, wird keine Rücksicht auf das Leben von Individuen und deren Bedürfnisse genommen. Einer der Kritikpunkte der Aktion ist Wiesenhofs Handeln, durch das möglichst viele Tiere innerhalb kürzester Zeit im Akkord geschlachtet werden. Im Schnitt werden so in einer Mastanlage 40.000 Hühner innerhalb von 40 Tagen unter unwürdigen Bedingungen gemästet, dann zur
Schlachtfabrik transportiert, um dort für Menschen konsumierbar gemacht zu werden. Gleichzeitig wird immer wieder versucht, Tierhaltung mit Tierschutzrichtlinien, Tierschutzlabeln oder professionellen Marketingstrukturen zu legitimieren und zu beschönigen. Die vielen Skandale um Wiesenhof innerhalb der letzten zwei Jahre zeigen dagegen, dass Tierquälerei an der Tagesordnung ist und jegliche Tierhaltung Lebewesen zu Objekten, zu Produkten, degradiert. Außerdem sind weitere Auswirkungen der Tierhaltung, wie Klimawandel, Belastung der Umwelt vor Ort und die Ausbeutung der Arbeitskräfte in Schlachtbetrieben, ebenso in höchstem Maße problematisch.“,
begründeten die Aktivist_innen in einer Pressemitteilung die Aktion. Dieser Aktion folgten im Laufe des Sommers noch viele weitere. So versuchten am 09. Juli rund 30 Aktivist_innen vom „Aktionsbündnis für Tierbefreiung“ die Mega-Schlachtfabrik in Wietze bei Celle zu blockieren. Zudem konnten am 12. Juli mehrere Fleischtransporter vor der
Wiesenhofschlachtfabrik in Wietzen/Holte für ca. 7 Stunden blockiert werden. Doch auch weniger spektakuläre Aktionen, wie beispielsweise das Aufhängen von Plakaten und Transparenten in Orten, in denen Mastanlagen gebaut werden sollen, zeigen, dass es kein ruhiges Hinterland für Konzerne wie Wiesenhof gibt.
Bis jeder Käfig leer ist! / Until every cage is empty!

*Wenn du vorhast, den Prozesstermin der vier Angeklagten zu begleiten, aber dein Anreiseweg zu weit ist, organisieren wir Schlafplätze, wenn du uns schnellstmöglichst an mastanlagenwiderstand@riseup.net schreibst!

more infos:
http://mastanlagenwiderstand.blogsport.de/
https://www.facebook.com/mastanlagenwiderstandbuendnis?ref=ts&fref=ts

Aktionsvideo zu Bogen:
http://www.youtube.com/watch?v=VOji3uWzGuA