IS THIS THE END?

Schluss, aus, Ende. Zumindest sieht es danach aus, das wir April unserer Koffer packen müssen und den Unteren Sand verlassen werden. Es soll und wird nicht das Ende des Z.A.K.K. sein, jedoch werden wir uns in Zukunft nicht mehr in den bisher gewohnten Räumlichkeiten treffen!

Na wenn das kein Grund (wenn auch ein etwas trauriger) zum Feiern ist! Deswegen werden wir unserer Tore zum Untergangs-Mini-Fest am 29. und 30. März zum letzten Mal an gewohnter Stelle öffnen.

Dort werden uns viele bekannte Gesichter den Abend mit bester Musik verschönern.

Freitag 29.3.

Harris Trynsky

Todeskommando Atomsturm

Quando Quando

Bridges Left Burning

Samstag 30.3.

Desastro

Is Dodelijk

+ tba

Mehr Infos folgen!

Z.A.K.K. BLEIBT!

the end

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Vortragswochenende im Z.A.K.K.

Liebe Zakkatistas und ihr anderen interessierten Menschen von Nah und Fern, am Wochenende des 9/10.03, wird es eine kleine Vortragsreihe im Z.A.K.K. geben zu der wir euch hier einladen möchten! Als Vortragender kommt wer aus der Projektwerkstatt in Saasen.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf dass was es dort so zu hören gibt (Zeiten könnten sich noch ändern!):

Samstag, 9. März, ab 14 Uhr bis Abends (? Uhr):
Selbstorganisierung in Alltag und Politik

Zwei bis drei Jahre mit vollem Idealismus, dann ist meist die Batterie leer … politische AkteurInnen, kurz zuvor noch auf der Suche nach Alternativen zu Ausbildung, Job, Verwertung usw., passen
sich den Gegebenheiten an, werden spießiger oder modern-kapitalistischer als alle, die früher ein abschreckendes Beispiel für sie waren. Politischen Gruppen und Einrichtungen geht es oft noch schlimmer: Der scheinbare Zwang zu finanziellen oder formalen Absicherungen, der unreflektierte Hang zu Verregelungen der Zusammenarbeit sowie der Druck der äußeren Verhältnisse führen meist sehr schnell zu Anpassung und Abhängigkeit von Zuschüssen, öffentlichen Räumen, Medien usw. In diesem Seminar sollen Alternativen aufgezeigt und, viel wichtiger, gemeinsam erarbeitet werden. Kreative Diskussionsformen
sollen dabei die Chance bieten, sich zu lösen von dem, was uns Jahrzehnte als einzig möglicher Lebensweg oder einzig erfolgversprechende Organisationsform vermittelt wurde. Es geht um ein Leben ohne Beruf, Organisieren statt Finanzieren, offene Freiräume , eigene Medien, gemeinsam genutzte Infrastruktur aufbauen
und vieles mehr.

Ein Sonntag der Kritik und Utopie
Zuerst (15 Uhr): Kritik der Demokratie

Demokratie heißt Volksherrschaft. Sie funktioniert also immer über den Bezug auf einem imaginierten, organischen „Volkskörper“. Dieser „demos“, in anderen demokratischen Gebilden auch als Plenum, Belegschaft, Fangemeinde oder Mitgliedschaft geformt, ist zentraler Baustein der Demokratie. Doch dieses Konstrukt, die Idee von „Völkern“ oder anderen kollektiven Einheiten, kommt nicht ohne Grenzen aus und basiert immer auf dem Ausschluss von Gruppen und Menschen, die als das Außen definiert werden. Ohne Herrschaft geht das nicht. Verschärft wird diese durch die Notwendigkeit der Stellvertretung, denn der Willen des Ganzen existiert nur durch die, die im Namen des Ganzen reden. Parlamentarismus ist dabei eine Show, mit der durch gewählte Abgeordneten die Angehörigen des halluzinierten Gesamtwillens angeblich vertreten werden – eine mehrfach gestufte Lüge, wie der Einführungsvortrag in die Kritik der
Demokratie zeigen soll.
Zur thematischen Vorbereitung können die Internetseite von „Demokratie Total“ dienen.

Anschließend: Pause, es gibt was zu Essen (VoKü) und Zeit für direkte Gespräche.

Ab 19 Uhr: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen:
Theorie der Herrschaftsfreiheit (Lesung und Diskussion)

Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt PhilosophInnen, manch zukunftsorientierten PolitikerInnen oder AktivistInnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“ ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie. Der Autor des im Frühjahr 2012 erschienenen Buches „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“ wird der Frage nachgehen, warum Herrschaft weder zur Natur des Menschen passt noch zukunftsgewandt ist. Es geht um Aspekte, wie eine herrschaftsfreie Welt organisiert sein müsste und wie der Weg dorthin aussieht.
Der Vortrag ist eine Mischung aus kurzen Lesungen, verbindenden Worten und der Möglichkeit zu Nachfragen und Diskussion.
Wer schon vorher etwas lesen will HIER klicken.

Bitte schaut regelmäßig hier vorbei, da sich noch ein paar kleinigkeiten ändern könnten!
Wir freuen uns auf euer kommen.

Z.A.K.K. BLEIBT!

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SCHERBEkontraBASS

SCHERBEkontraBASS spielen Ton Steine Scherben & RioReiser am 8. Februar im Z.A.K.K.(Offen ab 20 Uhr)!
Das Duo Marius del Mestre (Gitarre/Gesang) und Akki Schulz (Kontrabass/Gesang) sind wohl die authentischste „Scherben/Reiser-Coverband“!
Das liegt nicht nur daran, das mit dem 1980 als Rhythmusgitarristen in die Band aufgenommenen Marius del Mestre eine echte „Scherbe“ auf der Bühne steht, sondern auch an ihrer ausgereiften Powerperformance.
Ein „muss“ für jede*n Scherben oder Reiser Fan!

Z.A.K.K. BLEIBT!

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…und vergesst die Knabbersachen nicht!

Liebe Zakkatistas, wie ihr wisst gibts es jeden Mittwoch offenen Kneipenbetrieb mit viel Gelächter, Bier/Mate und kickern, doch jetzt wird aus der Mittwochskneipe (Beginn immer um 18.30Uhr) noch viel viel mehr werden. Unter dem Motto „PUNK- UND HARDCORE-FILMWOCHEN“ präsentieren wir euch jeden Mittwoch ab ca 20Uhr einen Film (egal welchen Genres) der zum Thema passen wird. Das werden also Filme sein, die sich mit der Punk- und Hardcoreszene in verschiedenster Weise auseinandersetzen werden (wie unerwartet) oder Filme die sich um politische Themen drehen (Ja es soll auch Leute geben, die behaupten mögen, die Punk- und Hardcoreszene beschäftige sich mit mehr als Musik und Party).
So damit ihr auch ALLE kommt zu unseren Filmeabenden, werden wir die Filme nicht explizit ankündigen. Das heißt, es wird immer eine kleine Überraschung sein, welcher Film kommen wird! Aber keine Sorge: Langweilig wirds bestimmt nicht werden!
Wie immer besteht nach den verschiedenen Filmen die Möglichkeit, kontroverse Diskussionen über das gerade Gesehene zu führen.
(Filmvorschläge erwünscht)

In diesem Sinne: Bis Mittwoch!

Z.A.K.K. BLEIBT!

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